Hotel Below


Das Hotel Below gibt es nicht. Nicht mehr. Noch nie. Anlässlich des „Festivals für experimentelles Reisen“ hat Ruth Adler nicht-ortsansässige Gäste in das durch sie inszenierte „Hotel Below“ eingeladen. Als Gastkünstlerin hat sie hiermit die Möglichkeiten der Kunsthalle Below erweitert, derer Standard nicht Jedermanns Sache ist. Hierzu hat sie ein dezentrales Hotel eingerichtet. Das hieß in der Praxis, dass sie (neben den in der KHB vorhandenen Unterkünften) eine Handvoll private Gästezimmer in Below und Umgebung verhandelt hat, in denen Nicht-Ortsansässige übernachten konnten. Rezeption und Hotelbar – das „Herz des Hotels“ – waren in der Kunsthalle Below, wo die Gäste aßen und den Tag verbrachten. Die peripheren Gästezimmer wurden also lediglich zum Schlafen genutzt. Die gewonnenen gastfreundlichen Belower Gastgeber erhielten auf Wunsch Aufwandsentschädigungen, im Bedarfsfall brachten sie Ihre eigenen Gäste in der Kunsthalle Below unter. Außerdem erhielten sie Gratisgetränke in der monatlichen Hotelbar und Einladungen zu Veranstaltungen der Kunsthalle Below.
Anmeldung
Für eine Neuauflage freut sich Ruth Adler auf Gäste und neue externe Gastgeber, die das Hotel mit ihr darstellen. Vereinbaren Sie am besten sofort einen Termin für ein persönliches Gespräch vor Ort oder in Berlin. Möchten Sie zu den Veranstaltungen in der Hotelbar eingeladen werden, so tragen Sie sich bitte ebenfalls in diesem Formular für den Newsletter der KHB ein, in dem u.a. diese Termine erscheinen.

Im Gespräch mit Ruth Adler
Als Gastkünstlerin erweitert Ruth die Möglichkeiten der Kunsthalle Below und beleuchtet mit den Mitteln der Kunst das beliebte Ziel vieler Reisen: das Hotel.
Ruth Adler: „Zwei Orte bestimmen jedes Hotel. Den einen bewohnt man tagsüber: beim Speisen,  beim Entspannen,  in Gesellschaft. Den anderen Ort braucht man in der Nacht, wenn man dem Schlaf ausgeliefert ist. Der Schlafplatz erfordert einen besonderen Schutzraum. Doch hier gibt es eine Diskrepanz. Die Eigenschaften der Kunsthalle taugen nicht für jedermann. Der einsame Ort tut sein Übriges. Mancher Gast wünscht ein dickeres Gemäuer oder mehr Komfort. Und das trifft sich gut, denn mancher Ortsansässige freut sich Gastgeber sein zu können. Durch seine Gastfreundschaft breitet sich das dezentrale Hotel bis in sein Haus aus.  Er wird Teil des Hotels. Neben dem Schlafplatz macht der Hotelgast dem Gastgeber keine Umstände, weil er tagsüber andernorts ist und ihn von seinen Gastgeberpflichten entbinden kann. Schon zum Frühstück verschwindet der Gast und nimmt seinen Platz in der Kunsthalle Below, dem Herzen des Hotels  ein. Der Gastfreund lehnt sich zurück bis zum Abend, geht seinen Dingen nach oder schaut auf einen Sprung in der Hotelbar vorbei, wenn es ihm nach Geselligkeit ist.

In Kurzform:
  • Die Hotelbar bildet das Herz des Hotels, sie befindet sich in der Kunsthalle Below.
  • Die Gäste schlafen in Kammern, Wagen oder in unterschiedlichen Häusern im Dorf. Tagsüber ist ihr Zufluchtsort die Hotelbar und die Kunsthalle Below.
  • Die ortsansässigen Gastgeber der Schlafplätze sind Freunde des Hotels. Sie können Gäste in den Kammern der Kunsthalle Below unterbringen.
  • Das Hotel Below lädt zum Erleben verschiedener Ereignisse im Rahmen der Hotelbar ein.
  • Die ortsansässigen Gastgeber erhalten Extrawürste.“
IMG_1541 (1)Es entstand eine 5-teilige Postkartenserie mit Banderole. Zum Bestellen schicken Sie uns bitte per Mail Ihren Preisvorschlag.
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