Provisorien und Programmänderungen


Ein Bericht über das Nicht-locker-lassen.

Nach dem lebendigen Auftakt unserer Sommerakademie steht dieses Wochenende der erste Workshop an. „Die Schönheit des Bleibens: Bild- und Textwerkstatt“. Angemeldete Teilnehmer: null. Was nun? Ausfallen lassen, bisschen Staub aufwirbeln, damit keiner was merkt. Macht man das so? Aber: die Künstlerinnen lassen sich nicht vertreiben. Sie bleiben im schönsten Sinne. Mit oder ohne Euch. Eine Programmänderung muss her!
Dann wäre es wohl jetzt an der Zeit, zu betrachten, was uns in diese Situation gebracht hat. Die naheliegende Erklärung, die uns gut gefällt, ist es, dass die Verheißungen des Provisorischen uns wiedermal verführt haben1. Aber: Provisorien provozieren, weil sie nicht den Regeln folgen wollen.2 Und sie verunsichern, weil sie keine Sicherheit zu bieten scheinen. Dabei ist es anders: die Qualität des scheinbaren Unvermögens der Provisorien liegt in ihrer Flexibilität.3
Also: Lasst Euch inspirieren von unserer Programmänderung:
Wir reduzieren die Preise. 50% auf alles außer Essen.
Wir lassen mit uns handeln und reduzieren die Preise im Juni um bis zu 100%.
Diffuse Auswahlkriterien gestalten das Provisorium. Bewerbung: wir treffen uns auf einen Kaffee und stellen uns einander vor. Melden Sie sich an – zu Bewerbungs-Kaffee und Akademie.

Die Sommerakademie ist ein Experiment, so wird sie in den Sommer gehen, dieses Wochenende stolpert sie los. Ihr könnt ihr dabei zuschauen, in Below und online. Noch Fragen? Mailt!

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  1. Da können wir ein Lied von singen. Die Kunsthalle Below ist Provisoriums-Weltmeisterin. Einblicke in Details gerne vor Ort ;-) u.a. in unserer schönen Sammlung des „Gotts der Provisorien
  2. Folgen? Kunst will keinen Regeln folgen, die sie nicht selbst aufgestellt hat.
  3. Denn: könnte die Sommerakademie sonst stattfinden?