Künstler*innen gehen zur Arbeit

Das Reisen ist aus dem Leben vieler zeitgenössischen Künstler*innen nicht wegzudenken. Im Gegenteil: für viele ist es unverzichtbar geworden. Es ist kein „Urlaub“, nicht eine Alternative zur Arbeit, sondern es ist ihre Arbeit selbst: viele Künstler*innen haben ihr Schaffen darauf aufgebaut, das Verlassen des Gewohnten und das Erleben der Fremde als elementaren Bestandteil ihres schöpferischen Prozess zu nutzen – wie der Bänker das Geld, die Köchin das Essen, die Zahnärztin den Bohrer. Das Reisen ist für viele Künstler*innen Methode und zentrale Technik, häufig auch Thema oder gar Lebensthema. Es ist ihre Arbeit.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die Planungen für den Sommer nicht einzustellen. In der Abgeschiedenheit der KHB entstehen künstlerische Arbeiten mit dem gemeinsamen Thema „Minimales Reisen“. Hierzu werden wir die Bedingungen entsprechend den aktuellen Erfordernissen anpassen. Es entsteht ein KHB Hygieneplan. Fragen zu Details stellen Sie gern per Email an buero at kunsthallebelow de.

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